lemniscus®
#zwei codes statt abtippen

Von Papick G. Taboada

eA-/eP-Codes auf Rechnungen – digital zur Versicherung

#die rechnung ist schon digital – ihre daten oft noch nicht

Eine PDF-Rechnung lässt sich schnell verschicken. Bei der Versicherung kommt sie trotzdem häufig nur als Bild an: Jemand oder eine Texterkennung muss Person, Rechnungsbetrag, Gebührenziffern und weitere Angaben erst wieder auslesen. eA-/eP-Codes schaffen dafür einen maschinenlesbaren Weg.

Privat versicherte Patientys und Selbstzahlende mit Zusatzversicherung erhalten die Rechnung von ihrer Praxis und reichen sie anschließend bei ihrer Versicherung oder einer Beihilfestelle ein. Das geschieht heute oft über eine App. Ohne strukturierte Rechnungsdaten wird der Beleg dabei fotografiert oder als PDF hochgeladen. Die enthaltenen Informationen müssen danach erkannt, geprüft und dem richtigen Vertrag zugeordnet werden.

Die beiden eA-/eP-Codes verbinden das sichtbare Rechnungsdokument mit elektronisch bereitgestellten Daten. Das Patienty scannt beide Codes mit einer unterstützenden App. Der Kostenträger kann die Rechnungsinformationen anschließend maschinell abrufen und weiterverarbeiten, statt sie vollständig aus einem Foto oder PDF übernehmen zu müssen.

Für die Praxis verändert sich der grundsätzliche Abrechnungsweg dadurch nicht: Vertrag und Honorarforderung bestehen weiterhin zwischen Praxis und Patienty. Das Patienty reicht die Rechnung zur möglichen Erstattung ein. Die Codes erleichtern diesen Schritt, machen aus der Rechnung aber keine direkte Abrechnung der Praxis mit der Versicherung.

eA/eP ist auch keine Erfindung eines einzelnen Rechnungsprogramms. Das Verfahren wird in der privaten Versicherungswelt und von privatärztlichen Abrechnungsstellen verwendet. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob eine Software zwei Codes drucken kann, sondern wie gut die Rechnung in den gesamten Praxisablauf eingebunden ist.

Kurz gesagt

Das Patienty scannt zwei Codes. Die Versicherungs-App erhält dadurch nicht nur ein Bild der Rechnung, sondern den Schlüssel zu maschinenlesbaren Rechnungsdaten. Das kann die Einreichung vereinfachen und nachgelagerte Erfassungsschritte reduzieren.

#früher ein weg über die privatärztliche abrechnungsstelle

Das eA-/eP-Verfahren kommt aus der privatärztlichen Abrechnung. Lange war es vor allem auf Rechnungen von Ärztys und Zahnarztys zu finden, die ihre Privatabrechnung an eine privatärztliche Verrechnungsstelle abgegeben hatten.

Die Abrechnungsstelle als Zugang

Die Praxis übergab ihre Leistungsdaten an eine Privatärztliche Verrechnungsstelle, kurz PVS. Gemeint ist hier eine Abrechnungsstelle, nicht das ebenfalls mit PVS abgekürzte Praxisverwaltungssystem. Die Verrechnungsstelle erstellte die Rechnung, erzeugte die Codes und stellte die elektronischen Rechnungsdaten für die privaten Krankenversicherungen bereit. Dadurch war der digitale Weg eng mit der ausgelagerten Privatabrechnung verbunden.

Wer seine Rechnungen selbst schrieb, konnte nicht allein zwei passende Quadrate aufdrucken. Zum Verfahren gehört eine dafür angebundene technische Infrastruktur, über die die zugehörigen Daten sicher bereitgestellt und später vom Kostenträger abgerufen werden können.

Heute auch ohne ausgelagerte Rechnungsstellung

Inzwischen können auch andere Rechnungsaussteller an diese Infrastruktur angebunden werden. Dadurch steht der Einreichungsweg nicht mehr nur Praxen offen, deren Privatrechnungen von einer externen Abrechnungsstelle erstellt werden.

Genau diesen Weg nutzt lemniscus: Die Praxis erstellt ihre Rechnung weiterhin selbst in ihrer Praxisverwaltung. lemniscus erzeugt eA und eP und übergibt die benötigten Daten an die technische Kette. Eine externe Abrechnungsstelle ist nicht allein deshalb notwendig, weil Patientys ihre Rechnung per eA/eP bei der Versicherung einreichen möchten.


#was steckt in eA und eP?

Die beiden quadratischen Zeichen werden oft QR-Codes genannt. Technisch handelt es sich um Data-Matrix-Codes. Ihre Aufteilung trennt personenbezogene Angaben von den übrigen Rechnungsinformationen.

eA

Elektronischer Abrechnungscode

Der eA-Code enthält verschlüsselte personenbezogene Angaben. Dazu gehören insbesondere Rechnungsempfängy und Anschrift sowie die behandelte Person und deren Geburtsdatum.

Diese Angaben ermöglichen die Zuordnung der Rechnung, ohne dass sie gemeinsam mit den fachlichen Rechnungsdaten in einem frei lesbaren Datensatz übertragen werden müssen.

eP

Elektronischer Positionscode

Der eP-Code enthält die technischen Informationen, mit denen die zugehörigen Rechnungsdaten maschinell abgerufen werden können. Dazu zählen je nach Verarbeitung etwa Rechnungsbetrag, Gebührenpositionen und weitere fachliche Angaben.

Erst das Zusammenspiel beider Codes führt Person und Rechnung im vorgesehenen Verarbeitungsprozess wieder zusammen.

Die Beschreibung der Codes bestätigen unter anderem die Continentale GesundheitsApp und die Postbeamtenkrankenkasse. Beide beschreiben das Scannen von eA und eP als Weg zur digitalen Rechnungseinreichung.


#wer ist an diesem verfahren beteiligt?

Hinter zwei kleinen Codes arbeitet eine Kette spezialisierter Dienste. Die Namen klingen kompliziert, ihre Aufgaben lassen sich aber einfach auseinanderhalten.

Übergabe

Clearing-Center

Das Clearing-Center ist die technische Übergabestelle zwischen lemniscus und dem eA-/eP-Netzwerk. Es nimmt die aufbereiteten Rechnungsdaten entgegen und sorgt dafür, dass sie im vereinbarten Format sicher an die nächste Stelle gelangen. Vereinfacht gesagt: eine kontrollierte Eingangstür und Datendrehscheibe.

Datenbereitstellung

PADline

PADline betreibt mit „PKV online“ die Plattform, auf der die strukturierten Rechnungsdaten pseudonymisiert und verschlüsselt bereitgehalten werden. PADline kennt damit den digitalen Rechnungsteil, kann ihn ohne den Schlüssel von der Rechnung aber nicht zu einer lesbaren personenbezogenen Rechnung zusammensetzen.

Vermittlung

Insurance Service Hub, kurz ISH

Der von IBM betriebene Insurance Service Hub verbindet Versicherungen und Beihilfestellen mit unterschiedlichen Quellen für Rechnungsdaten. Er findet den zuständigen Datenbestand, vermittelt und standardisiert den autorisierten Abruf. Der ISH ist damit eher Vermittlungsstelle als Aktenschrank.

Prüfung

Kostenträger

Der Kostenträger ist die private Krankenversicherung oder Beihilfestelle. Erst dort werden nach dem Scan die Personendaten aus eA und die über eP abgerufenen Rechnungsinformationen zusammengeführt. Anschließend beginnt die eigentliche fachliche Prüfung des Erstattungsfalls.

Der wichtigste Akteur: das Patienty

Das vollständige Rechnungsdokument mit beiden Codes erhält das Patienty. Erst wenn es eA und eP mit der App seines Kostenträgers scannt, kann der Abruf ausgelöst und die Zuordnung hergestellt werden. Das Patienty entscheidet damit selbst, ob und wann der Kostenträger die vollständigen Informationen erhält.

Technische Vertiefung: PADline beschreibt „PKV online“ und den verschlüsselten Datenabruf. Die Datenschutzhinweise der Continentale RechnungsApp erläutern die Trennung, Verschlüsselung und Zusammenführung über den ISH aus Sicht eines Kostenträgers.

#zwei getrennte teile – bis das patienty sie zusammenführt

Viele Beteiligte klingen zunächst nach vielen Stellen, die sensible Gesundheitsdaten sehen. Der Datenschutz entsteht hier gerade dadurch, dass keine dieser technischen Zwischenstellen allein einen lesbaren vollständigen Datensatz aus Person und Rechnung besitzt.

Vor dem Scan: getrennt und verschlüsselt

  1. lemniscus erstellt das Rechnungsdokument und trennt die Personendaten von den fachlichen Rechnungsdaten.
  2. Die Personendaten werden verschlüsselt in den eA-Code geschrieben. Dieser Code befindet sich nur auf dem Rechnungsdokument, das dem Patienty bereitgestellt wird.
  3. Die fachlichen Rechnungsdaten gelangen über das Clearing-Center pseudonymisiert und verschlüsselt zu PADline. Ohne die Codes vom Rechnungsdokument fehlt die lesbare Zuordnung zu einer Person.
  4. Der ISH kann den späteren Abruf vermitteln, besitzt aber weder den vollständigen Datensatz noch den privaten Schlüssel des Kostenträgers zur Entschlüsselung.

Nach dem Scan: bewusst zusammengeführt

  1. Das Patienty scannt eA und eP mit der App seiner Versicherung oder Beihilfestelle.
  2. Der eP-Code liefert Rechnungs-ID und Schlüssel. Der Kostenträger stößt damit über den ISH den Abruf der passenden verschlüsselten Rechnungsdaten bei PADline an.
  3. Erst der Kostenträger kann die abgerufenen Rechnungsdaten entschlüsseln und mit den Personendaten aus dem eA-Code verbinden.
  4. Nun liegt die vollständige Rechnung im System des Kostenträgers vor und kann inhaltlich geprüft werden.

Datenschutz durch ein einfaches Prinzip

Die technische Kette transportiert und speichert keinen offen lesbaren vollständigen Zusammenhang aus Person, Diagnose und Rechnung. Die zwischengeschalteten Stellen sehen nur pseudonymisierte, verschlüsselte oder für sie unvollständige Teile.

Die notwendige Verbindung steckt im Rechnungsdokument und damit beim Patienty. Erst dessen Scan gibt dem Kostenträger die benötigten Teile, um Person und Rechnung zusammenzuführen. So entscheidet das Patienty selbst über den Zeitpunkt der Einreichung – technisch unterstützt durch Trennung und Verschlüsselung.

#die vorteile liegen auf beiden seiten

Der praktische Gewinn entsteht nicht durch die beiden schwarzen Quadrate selbst, sondern durch weniger Medienbrüche zwischen Praxis, Patienty und Kostenträger.

Für Patientys

  • Beide Codes scannen, statt jede Rechnungsseite vollständig zu fotografieren.
  • Keine Rechnung per Post an die Versicherung schicken, wenn die App das Verfahren unterstützt.
  • Weniger Probleme durch unscharfe Fotos, abgeschnittene Seiten oder schlecht erkannte Zeichen.
  • Die Rechnung lässt sich papierarm und ohne Portokosten zur Erstattung einreichen.
  • Maschinenlesbare Daten können die Bearbeitung vereinfachen und dadurch eine schnellere Erstattung begünstigen.

Für die Praxis

  • Die Praxis bietet privat versicherten Patientys einen zeitgemäßen digitalen Service.
  • Die Codes werden aus den bereits erfassten Rechnungsdaten erzeugt.
  • Ein separates Abrechnungsprogramm nur für eA/eP ist nicht erforderlich.
  • Weniger manuelle Übertragungen bedeuten weniger zusätzliche Fehlerquellen.
  • Eine einfachere Einreichung kann Rückfragen zur technischen Übermittlung reduzieren.

Auch der Kostenträger profitiert

Gebührenpositionen, Beträge und Zuordnungsinformationen müssen nicht vollständig aus einem Bild abgelesen oder abgetippt werden. Das kann Erfassungsaufwand und Übertragungsfehler reduzieren. Die inhaltliche Leistungsprüfung bleibt davon unberührt.

#maschinenlesbar bedeutet nicht automatisch erstattungsfähig

eA-/eP-Codes verbessern den Transport der Rechnungsdaten. Sie entscheiden nicht, ob die abgerechnete Leistung richtig angesetzt wurde oder vom konkreten Tarif übernommen wird.

Was die Codes leisten

  • Personen- und Rechnungsdaten technisch getrennt bereitstellen.
  • Die Rechnung für unterstützende Apps maschinenlesbar machen.
  • Den digitalen Einreichungsweg vereinfachen.
  • Manuelle Datenerfassung beim Kostenträger reduzieren.

Was die Codes nicht leisten

  • Keine Garantie für formale oder fachliche Fehlerfreiheit der Rechnung.
  • Keine Zusage, dass eine Versicherung eine Leistung oder einen Betrag erstattet.
  • Keine verbindliche Aussage zur Bearbeitungsdauer.
  • Keine automatische Direktabrechnung zwischen Praxis und Versicherung.
  • Kein Ersatz für zusätzlich angeforderte Belege oder Nachweise.

Honorar und Erstattung bleiben zwei verschiedene Dinge. Die Praxis rechnet die vereinbarte und erbrachte Leistung mit dem Patienty ab. Ob und in welcher Höhe dessen private Versicherung oder Beihilfestelle Kosten übernimmt, richtet sich nach Tarif, Beihilfevorschriften und Einzelfall – nicht danach, ob zwei Codes auf der Rechnung stehen.

#eA/eP ist keine e-rechnung im steuerlichen sinn

Die Begriffe klingen ähnlich, lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Eine Rechnung mit eA-/eP-Codes darf deshalb nicht mit XRechnung, ZUGFeRD oder der gesetzlichen E-Rechnung gleichgesetzt werden.

Rechnung mit eA-/eP-Codes

  • Branchenverfahren für die private Krankenversicherung und Beihilfe.
  • Unterstützt die Einreichung einer Rechnung durch das Patienty.
  • Ergänzt die sichtbare Rechnung um zwei Data-Matrix-Codes.
  • Betrifft typischerweise Rechnungen der Praxis an private Endverbrauchys.

E-Rechnung nach Umsatzsteuerrecht

  • Strukturierter elektronischer Rechnungsdatensatz.
  • Betrifft insbesondere Umsätze zwischen inländischen Unternehmen.
  • Übliche Formate sind XRechnung und bestimmte ZUGFeRD-Profile.
  • Ein einfaches PDF ist seit 2025 für sich genommen keine E-Rechnung in diesem Sinn.

Das Bundesfinanzministerium erläutert die steuerliche E-Rechnung und ihre Übergangsregeln in den FAQ zur obligatorischen E-Rechnung. Insbesondere private Endverbrauchys sind von der dort behandelten B2B-Verpflichtung nicht betroffen. Steuerliche Einzelfragen sollte die Praxis mit ihrem Steuerberaty klären.

#eine digitale rechnung beginnt vor dem pdf

Zwei Codes auf einer Rechnung sind hilfreich. Noch hilfreicher ist ein System, in dem die dafür benötigten Daten bereits im normalen Praxisablauf entstehen.

In einem isolierten Rechnungsprogramm beginnt der Vorgang häufig mit der erneuten Eingabe von Person, Diagnose, Gebührenposition und Betrag. Der anschließende eA-/eP-Code macht diese Daten zwar maschinenlesbar, beseitigt aber nicht die vorherige Doppelerfassung.

Eine integrierte Praxisverwaltung setzt früher an: Leistungen und Diagnosen werden beim Termin erfasst, für die Rechnung weiterverwendet und danach mit offenen Posten und Zahlungseingängen verbunden. eA/eP ist dann kein separater Abrechnungsweg, sondern der letzte digitale Schritt in einer bereits zusammenhängenden Kette.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem sichtbaren Merkmal und einem guten Ablauf. Die Codes lassen sich leicht auf einer Funktionsliste hervorheben. Im Alltag zählt jedoch, ob die Praxis Daten einmal zuverlässig erfasst und danach für Dokumentation, Rechnung, Versand, Einreichung und Zahlung weiterverwenden kann.

eA/eP ist somit kein Ersatz für eine vollständige Praxisverwaltung. Es ist ein sinnvoller Baustein darin – besonders für Praxen mit vielen privat versicherten Patientys oder Selbstzahlenden, die Rechnungen regelmäßig zur Erstattung einreichen.

#wie sieht das bei lemniscus aus?

lemniscus erzeugt eA-/eP-Codes direkt aus der Rechnung. Dafür ist kein separates Abrechnungsprogramm und keine erneute Eingabe der Rechnungspositionen erforderlich.

In den Rechnungsablauf integriert

Die Rechnungspositionen entstehen aus den Leistungen und Diagnosen, die den abzurechnenden Terminen zugeordnet sind. Beim Speichern der Rechnung erzeugt lemniscus die beiden Codes und stellt die elektronischen Daten im Hintergrund bereit. Wird die Rechnung bearbeitet und erneut gespeichert, werden auch die Codes neu erzeugt.

Du kannst eA/eP als Standard für deine Akten aktivieren oder individuelle Rechnungsoptionen für einzelne Patientys festlegen. Zusätzlich wird im verwendeten Nummernkreis der passende Fachbereich ausgewählt. So muss die Entscheidung nicht bei jeder Rechnung von vorne getroffen werden.

Rechnungen lassen sich weiterhin auf Papier ausgeben oder geschützt digital bereitstellen. Beim sicheren Download zeigt lemniscus die Codes auch auf der Download-Seite an, damit das Patienty sie mit der App des Kostenträgers erfassen kann.

Technische Vorgaben bleiben sichtbar

Die Positionen der Codes auf der Rechnung sind technisch vorgegeben. Liegen dort bereits Logo, Anschrift oder andere Inhalte des eigenen Briefpapiers, muss die Vorlage angepasst werden.

Personen- und Rechnungsdaten müssen für das Verfahren getrennt bleiben. Deshalb dürfen Anfangs- und Schlusstexte keine zusätzlichen Personendaten enthalten. Bei aktivierten Codes schützt lemniscus den Rechnungsanfangstext entsprechend vor freier Bearbeitung.

Die elektronischen Daten stehen beim technischen Dienst nicht zwingend sofort nach dem Speichern zum Abruf bereit. Zwischen Rechnungserstellung und Scan sollte mindestens eine Stunde liegen. Klappt die Einreichung direkt nach dem Erstellen noch nicht, ist etwas Geduld deshalb oft die richtige erste Maßnahme.

eA-/eP-Codes in lemniscus einrichten

Unser Helpdesk zeigt die Einstellungen für Nummernkreis, Orga-Daten, einzelne Akten und Briefpapier Schritt für Schritt.

Zur Anleitung

#häufige fragen

Vor allem für privat versicherte Patientys und Selbstzahlende mit privater Zusatzversicherung sowie für Beihilfeberechtigte, deren Kostenträger-App das Verfahren unterstützt. Wer eine Rechnung nicht zur Erstattung einreicht, hat durch die Codes normalerweise keinen zusätzlichen Nutzen.

Nein. Viele private Versicherungen und Beihilfestellen bieten passende Apps an, aber nicht jede App und nicht jeder Tarif unterstützt denselben Einreichungsweg. Im Zweifel sollte das Patienty direkt beim eigenen Kostenträger nachsehen oder nachfragen.

Nein. Maschinenlesbare Daten können Erfassungsschritte verkürzen und Fehler durch Abtippen vermeiden. Wie lange eine Leistungsprüfung dauert, hängt aber vom Kostenträger, vom Tarif, von der Rechnung und von eventuell benötigten Nachweisen ab.

Nein. Die Codes transportieren die erfassten Angaben maschinenlesbar. Sie prüfen nicht, ob eine Gebührenposition die erbrachte Leistung zutreffend beschreibt, ob alle Pflichtangaben vorhanden sind oder ob die Versicherung den Betrag erstattet. Dafür bleiben Praxis und Kostenträger in ihren jeweiligen Rollen verantwortlich.

Nein. eA/eP unterstützt die Einreichung medizinischer Privatrechnungen bei Versicherung und Beihilfe. XRechnung und ZUGFeRD sind Formate der steuerlichen E-Rechnung, vor allem für Rechnungen zwischen Unternehmen oder an öffentliche Auftraggebys. Die jeweiligen Anforderungen müssen getrennt geprüft werden.

Die im Hintergrund bereitgestellten Rechnungsdaten benötigen etwas Zeit, bis sie beim technischen Dienst zuverlässig abrufbar sind. Bei lemniscus sollte zwischen dem Erstellen der Rechnung und dem Scan mindestens eine Stunde liegen. Danach kann das Patienty einen fehlgeschlagenen Scan erneut versuchen.

#fazit

eA-/eP-Codes lösen ein unscheinbares, aber häufiges Problem: Eine digital erstellte Rechnung muss beim Kostenträger nicht wieder wie ein Stück Papier behandelt werden. Mit zwei Scans lassen sich Person und maschinenlesbare Rechnungsdaten für den vorgesehenen Prüfprozess zusammenführen.

Das spart dem Patienty Aufwand und kann die Datenerfassung beim Kostenträger vereinfachen. Es ändert jedoch weder die Honorarvereinbarung noch den Versicherungstarif und garantiert keine Erstattung. Die Codes sind ein Transportweg, keine fachliche Rechnungsprüfung.

Bei lemniscus ist dieser Transportweg Bestandteil einer integrierten Praxisverwaltung. Die Daten entstehen nicht erst für die beiden Codes, sondern begleiten bereits Termin, Behandlung, Dokumentation und Rechnung. So wird aus einer sichtbaren Zusatzfunktion ein durchgängiger digitaler Ablauf.

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